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Was kostet professionelle Kita-Reinigung in Hanau wirklich? Wir erklären die Anforderungen der DIN 77400, typische Preisspannen und worauf Träger bei der Auswahl eines Dienstleisters achten sollten.

Ein Träger meldet sich bei uns mit einer klaren Sorge: Die bisherige Reinigungskraft kommt unregelmäßig, ein Hygieneplan existiert nur auf dem Papier, und beim letzten Gesundheitsamt-Besuch gab es Nachfragen zu den Reinigungsintervallen im Sanitärbereich. Diese Situation begegnet uns bei Kristall A+ häufiger, als man denken würde – und sie zeigt, warum Kita-Reinigung ein eigenes Fachgebiet ist, das mit klassischer Büroreinigung wenig gemeinsam hat.
In Kindertagesstätten gelten andere Maßstäbe als in einem Büro. Kinder krabbeln über Böden, stecken Spielzeug in den Mund, husten ohne Rücksicht in die Hände und teilen sich Handtücher, Töpfchen und Wickeltische. Die Verbreitung von Krankheitserregern geht hier deutlich schneller als in jedem anderen Gebäudetyp. Gleichzeitig unterliegen Kitas konkreten normativen und gesetzlichen Anforderungen, die eine professionelle Reinigung erfüllen muss – allen voran die DIN 77400.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, was eine professionelle Kita-Reinigung in Hanau und Umgebung kostet, welche Vorgaben die DIN 77400 macht, wie eine seriöse Zusammenarbeit abläuft und worauf Sie bei der Auswahl eines Dienstleisters achten sollten. Als Kristall A+ Gebäudereinigung mit Sitz in Großkrotzenburg betreuen wir Kindertagesstätten im gesamten Main-Kinzig-Kreis und kennen die praktischen Herausforderungen aus erster Hand.
Kindertagesstätten sind ein Ort mit besonders hoher Keimbelastung. Kleinkinder haben ein noch nicht vollständig ausgereiftes Immunsystem, verbringen den Tag in engem körperlichem Kontakt miteinander und nehmen Gegenstände intensiv mit Mund und Händen wahr. Ein Spielzeug, das morgens von einem erkälteten Kind benutzt wurde, kann am Nachmittag bereits mehrere andere Kinder anstecken, wenn es nicht zwischenzeitlich gereinigt wurde.
Hinzu kommt die reine Beanspruchung der Räume: Matschküche, Bastelecke, Turnraum und Essbereich werden täglich stark genutzt, oft mehrfach am Tag umfunktioniert. Eine Reinigungskraft ohne spezifische Erfahrung im Kita-Bereich unterschätzt regelmäßig, wie viel Zeit allein die Wickelbereiche, Töpfchen und Kontaktflächen wie Türklinken, Lichtschalter und Treppengeländer tatsächlich benötigen.
Professionelle Kita-Reinigung ist deshalb kein „Nice-to-have", sondern ein aktiver Beitrag zum Infektionsschutz – für die Kinder ebenso wie für das pädagogische Personal.
Die DIN 77400 ist eine Norm, die Reinigungsdienstleistungen in Bildungseinrichtungen konkret definiert – von Kitas über Schulen bis zu Hochschulen. Sie legt unter anderem fest, welche Flächenarten in welchen Intervallen gereinigt werden sollten und wie sich der tatsächliche Reinigungsaufwand kalkulieren lässt.
Die Norm unterteilt Flächen in Kategorien je nach Nutzungsintensität und hygienischer Relevanz. Sanitärbereiche und Wickelplätze fallen dabei in die höchste Kategorie, da hier das Infektionsrisiko am größten ist. Gruppenräume und Spielflächen folgen mit einer mittleren bis hohen Einstufung, während Nebenräume mit geringerer Nutzung entsprechend seltener gereinigt werden müssen.
Für Kitas sieht die DIN 77400 deutlich engmaschigere Intervalle vor als für vergleichbare Flächen in Büros. Sanitärbereiche und Wickelplätze werden in der Regel täglich, teils mehrfach täglich gereinigt und desinfiziert. Gruppenräume erhalten mindestens eine tägliche Reinigung, häufig ergänzt durch eine wöchentliche Grundreinigung von Spielzeug und Textilien.
Ein wichtiger, oft übersehener Aspekt: Die DIN 77400 unterstützt Träger auch bei der Nachweisführung gegenüber Gesundheitsamt und Aufsichtsbehörden. Eine lückenlose Dokumentation, wann welcher Bereich gereinigt wurde, ist bei einer Prüfung Gold wert – und genau das bieten wir bei Kristall A+ standardmäßig mit digitaler Einsatzdokumentation an.
Die Kosten für Kita-Reinigung liegen spürbar über denen einer klassischen Büroreinigung, was sich direkt aus den höheren Anforderungen der DIN 77400 ergibt. Als grobe Orientierung für eine Kita im Raum Hanau, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis:
Diese Preisspannen sind Orientierungswerte. Der tatsächliche Preis hängt stark von der konkreten Kita ab – Anzahl der Gruppenräume, Anzahl der betreuten Kinder, Vorhandensein einer eigenen Küche und die bauliche Struktur spielen eine erhebliche Rolle.
Neben der reinen Fläche beeinflussen vor allem folgende Punkte den Preis: die Anzahl der Wickelplätze und Sanitäreinheiten, die Anzahl der betreuten Kinder pro Gruppenraum, ob eine eigene Küche mit täglicher Reinigung betrieben wird, sowie die gewünschte Reinigungsfrequenz außerhalb der täglichen Basisreinigung – etwa eine zusätzliche Mittagsreinigung der Sanitärbereiche bei Krippen mit Kindern unter drei Jahren.
Böden, Tische, Fensterbänke, Regale und Kontaktflächen wie Türklinken werden täglich gereinigt. Spielzeug und Kuscheltiere werden je nach Nutzungsintensität wöchentlich, in Krippengruppen häufig auch öfter, gründlich gereinigt oder desinfiziert.
Der sensibelste Bereich jeder Kita. Wickeltische werden nach jedem Gebrauch desinfiziert – das übernimmt in der Regel das pädagogische Personal direkt –, während die grundlegende Reinigung von Waschbecken, Toiletten und Böden durch die Reinigungsfirma mehrfach täglich erfolgt.
Sofern die Kita eine eigene Küche betreibt, gelten hier zusätzlich lebensmittelhygienische Anforderungen. Arbeitsflächen, Spülbereiche und Essplätze werden nach jeder Mahlzeit gereinigt, der Boden täglich.
Eingangsbereiche, in denen Straßenschuhe abgestellt werden, sowie überdachte Außenspielflächen benötigen ebenfalls regelmäßige Aufmerksamkeit, da hier viel Schmutz von außen eingetragen wird.
In keinem anderen Gebäudetyp ist die Wahl der Reinigungsmittel so sensibel wie in der Kita. Kleinkinder haben häufigen Hautkontakt mit gereinigten Flächen und stecken Gegenstände in den Mund. Aggressive oder stark duftende Reinigungsmittel sind hier fehl am Platz.
Bei Kristall A+ setzen wir in Kitas auf dermatologisch geprüfte, möglichst duftneutrale Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die für den Einsatz in sensiblen Umgebungen freigegeben sind. Bei der Spielzeugreinigung verwenden wir ausschließlich Produkte, die auch bei Mund-zu-Hand-Kontakt gesundheitlich unbedenklich sind.
Eine häufige Quelle für Missverständnisse zwischen Träger und Reinigungsfirma ist die fehlende Klarheit darüber, welche Leistung in welchem Rhythmus erfolgt. Grob gilt: Alles, was in direktem Kontakt mit Händen und Mund steht – Türklinken, Sanitärflächen, Tische, häufig genutztes Spielzeug – gehört in die tägliche Reinigung. Textilien, Kissen, weniger genutztes Spielzeug und Regalflächen werden wöchentlich behandelt. Fenster, Vorhänge, Teppichböden in der Tiefe und schwer zugängliche Bereiche wie Heizkörper fallen unter die ein- bis zweimal jährliche Grundreinigung.
Viele Träger entscheiden sich zunächst für den günstigsten Anbieter, ohne zu prüfen, ob dieser überhaupt Erfahrung mit den spezifischen Anforderungen einer Kita hat. Das rächt sich meist innerhalb weniger Monate: fehlende Desinfektion sensibler Bereiche, ungeeignete Reinigungsmittel oder eine Dokumentation, die bei einer Prüfung durch das Gesundheitsamt nicht ausreicht.
Ein weiterer häufiger Fehler: Die Reinigungszeiten werden nicht mit dem Kita-Alltag abgestimmt, sodass Reinigungskräfte während der Betreuungszeit arbeiten müssen – was sowohl den pädagogischen Alltag stört als auch die Reinigungsqualität beeinträchtigt, weil bestimmte Bereiche nicht gründlich bearbeitet werden können, solange Kinder anwesend sind.
Wir betreuen Kindertagesstätten im Raum Hanau, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis mit festangestelltem, geschultem Personal, das auf die besonderen Anforderungen von Bildungseinrichtungen vorbereitet ist. Unsere Reinigungskonzepte orientieren sich konsequent an der DIN 77400, und jeder Einsatz wird digital dokumentiert – für Ihre eigene Nachweisführung gegenüber Träger und Gesundheitsamt.
Eine Kita mit rund 450 Quadratmetern, drei Gruppenräumen, einem Sanitärbereich mit Wickelplätzen und einer kleinen Ausgabeküche, mit täglicher Reinigung an fünf Tagen die Woche:
Diese Zahlen sind ein Rechenbeispiel, kein Festangebot – die konkrete Kalkulation entsteht erst nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort, bei der wir Gruppenanzahl, bauliche Gegebenheiten und Ihre individuellen Wünsche berücksichtigen.
Kita-Reinigung ist kein Nebenschauplatz der Gebäudereinigung, sondern ein eigenständiges Fachgebiet mit klaren normativen Vorgaben. Wer die DIN 77400 als Grundlage nimmt, auf geschultes, festangestelltes Personal setzt und Wert auf eine lückenlose Dokumentation legt, schützt nicht nur die Gesundheit der Kinder, sondern erspart sich auch Diskussionen bei der nächsten Prüfung durch das Gesundheitsamt.
Kristall A+ Gebäudereinigung erstellt Ihnen gerne ein kostenloses und unverbindliches Angebot für Ihre Kindertagesstätte – inklusive Besichtigung vor Ort und individuellem Hygienekonzept nach DIN 77400. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.
Je nach Größe, Gruppenanzahl und Ausstattung liegt die tägliche Unterhaltsreinigung meist zwischen 1,80 € und 2,80 € pro Quadratmeter und Monat. Eine verbindliche Kalkulation ist nur nach Besichtigung möglich.
Die DIN 77400 definiert Reinigungsintervalle und Flächenkategorien für Bildungseinrichtungen, mit besonders engmaschigen Vorgaben für Sanitär- und Wickelbereiche in Kitas.
Wickelbereiche werden nach jedem Gebrauch desinfiziert und mehrfach täglich grundlegend gereinigt, da hier das Infektionsrisiko am höchsten ist.
Ja, in der Regel früh morgens vor Betreuungsbeginn oder abends nach Schließung, damit der Kita-Alltag nicht gestört wird.
Dermatologisch geprüfte, duftneutrale und gesundheitlich unbedenkliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die auch bei Mund-zu-Hand-Kontakt sicher sind.
Ja, wir dokumentieren jeden Einsatz digital, sodass Träger jederzeit einen lückenlosen Nachweis vorlegen können.
Ja, Spielzeug wird je nach Nutzungsintensität wöchentlich oder häufiger gereinigt und desinfiziert, mit für Kinder unbedenklichen Produkten.